[{"data":1,"prerenderedAt":212},["ShallowReactive",2],{"article-erfolge-meli-from-fat-to-fit":3,"magazin-current-issue":21,"related-erfolge-meli-from-fat-to-fit":173,"comments-meli-from-fat-to-fit":204},{"id":4,"slug":5,"title":6,"content":7,"excerpt":8,"date":9,"modified":10,"categories":11,"tags":13,"featured_media":16,"featured_image_url":17,"featured_image_alt":18,"primary_category_slug":19,"seo_description":20,"sources":20},243788,"meli-from-fat-to-fit","Meli: From FAT to FIT &#8211; eine komplette Transformation","\u003Cp>\u003Cem>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Nachdem Meli \u003C\u002Fspan>\u003Cstrong>schon seit ihrer Kindhei\u003C\u002Fstrong>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">\u003Cstrong>t\u003C\u002Fstrong> unter ihrem Gewicht und immer wiederkehrenden Rückschlägen zu leiden hatte, ist sie heute stolz: Nach einem harten Jahr hat sie 29 kg abgenommen und ihren \u003C\u002Fspan>\u003Cb>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Ffitladies.de\u002Fkoerperfettanteil-kfa\u002F\">Körperfettanteil (KFA)\u003C\u002Fa> von 40% auf 20% reduziert\u003C\u002Fb>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\"> &#8211; unter anderem mithilfe der \u003Ca href=\"\u002Fhigh-speed-diaet\">High Speed Diät (HSD)\u003C\u002Fa>.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cem>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Wo Meli früher schwer zu schnaufen hatte, fühlt sie sich heute wohl in ihrem\u003C\u002Fspan>\u003Cb> sportlichen und kräftigen Körper\u003C\u002Fb>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">. Hier erzählt sie uns ihre persönliche Erfolgsgeschichte.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fp> \u003Ch2>Meli&#8217;s Daten davor und danach\u003C\u002Fh2> \u003Cul> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Alter: 23 Jahre\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Größe: 1,68 m\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Gewicht: 100 kg auf 71 kg (-29 kg)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Körperfettanteil: 40% auf 20% (-20%)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003C\u002Ful> \u003Ch2>Meli&#8217;s Kraftwerte danach\u003C\u002Fh2> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">von &#8222;vom Treppensteigen außer Atem&#8220; zu:\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cul> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Kniebeuge: 86 kg\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Bankdrücken: 50 kg\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Kreuzheben: 86 kg\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Schulterdrücken:\u003C\u002Fspan> \u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">38 kg\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003C\u002Ful> \u003Ch2>Meli&#8217;s Vorgeschichte\u003C\u002Fh2> \u003Ch3>Schon immer zu viel auf den Rippen\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Irgendwie war ich schon immer zu kräftig. Schon im Kindergarten war ich das \u003Cstrong>pummelige Kind\u003C\u002Fstrong> &#8211; aber auch das Einzige, das sich an einer Reckstange hochziehen konnte. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Kur mit 14 Jahren\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Mit 14 Jahren war es dann soweit: Ich durfte \u003Cstrong>mit 85 kg auf den Rippen zur Kur\u003C\u002Fstrong>. Danach war ich um 10 kg leichter. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">\u003Cstrong>Gut, aber nicht genug\u003C\u002Fstrong>, sagte der Arzt. Seitdem kämpfe ich mit meinem Gewicht: Mal auf, mal ab, mal motiviert, mal frustriert. Kilos runter. Kilos rauf.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Meine Bilanz: 100 kg bei 40 % KFA\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Ich habe einen langen Weg hinter mir. Immer \u003Cstrong>schob ich vor, lernen zu müssen\u003C\u002Fstrong>, anstatt mich um meinen Körper zu kümmern. Bis ich den \u003Cstrong>NC für mein Studium\u003C\u002Fstrong> dann endlich erreicht hatte, hatte ich jedoch 100 kg auf der Waage &#8211; bei einem KFA von 40%.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Es fühlte sich grässlich an: Jedesmal war ich außer Atem beim Treppensteigen, ich habe \u003Cstrong>geschwitzt ohne Ende\u003C\u002Fstrong>. Die Beine waren wund vom Aneinanderreiben. Und jeder Blick in den Spiegel wurde zur Qual. So konnte es definitiv nicht weitergehen.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Leidensdruck als Motivation\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">\u003Cstrong>Mir mangelte es an allem\u003C\u002Fstrong>: Durchhaltevermögen, Motivation, das Ankommen gegen die Zuckersucht. Und immer wieder hatte ich diese eine Entschuldigung: „Ich lerne so viel und arbeite so hart &#8211; \u003Cstrong>ich brauche das jetzt\u003C\u002Fstrong>“.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Allerdings hatte ich einen hohen Leidensdruck und\u003Cstrong> fühlte mich verdammt unwohl\u003C\u002Fstrong>. Ich war so schlapp und hatte Rückenschmerzen. Jedesmal wenn mich jemand angesehen hat, habe ich mich gefragt, was die Person wohl über mich denkt. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Ich habe mir kaum neue Klamotten gekauft, weil ich mir einredete, ich nehme sowieso bald ab &#8211; da kann ich mir das Geld sparen. So habe ich meine \u003Cstrong>Lebensqualität Tag für Tag eingeschränkt\u003C\u002Fstrong>.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Erste Schritte: regelmäßiger Sport\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Ich fing also an mit Sport: In den Sommerferien meldete ich mich dann bei einem dieser \u003Cstrong>Bodyweight Coach Programmen\u003C\u002Fstrong> an. Es war die Hölle. Mir tat alles weh. Nebenbei war ich Schwimmen und Radeln. Mit 100 kg bleibt kaum mehr.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Die Kilos purzeln\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Die \u003Cstrong>Erfolge\u003C\u002Fstrong> stellten sich ein: 10 kg weniger nach 15 Wochen Sport. Nach 28 Wochen waren es mit Kalorientracking und konsequentem Kaloriendefizit dann schon 20 kg weniger. Nach 45 Wochen hatte ich dann endlich die \u003Cstrong>75 kg-Marke geknackt\u003C\u002Fstrong>.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Mit Fitness Experts zu neuem Sportprogramm\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Als ich auf die Seite von \u003Cstrong>Science Fitness\u003C\u002Fstrong> aufmerksam wurde, bin ich erstmal in den \u003Cstrong>zahlreichen Artikeln\u003C\u002Fstrong> versumpft. Kurz darauf habe ich mein Sportprogramm komplett über den Haufen geworfen. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Momentan mache ich den \u003C\u002Fspan>\u003Ca href=\"\u002Ftrainingsplaene\u002Ffl-start-trainingsplan\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Ganzkörper Trainingsplan 2 Mal in der Woche\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fa>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">. Und die 10 km Wettkampfvorbereitung von Polar. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Innerhalb von 1,5 Monaten bin ich \u003Cstrong>so stark geworden\u003C\u002Fstrong>, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch2>Melis Erfahrung mit der HSD\u003C\u002Fh2> \u003Ch2>\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002FMeli-HSD-0818-2-sw.jpg\">\u003Cimg loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002FMeli-HSD-0818-2-sw.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"1000\" \u002F>\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fh2> \u003Ch3>Weg von den Plateaus &#8211; mit der HSD\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">\u003Cstrong>Nach fast einem Jahr\u003C\u002Fstrong> ist man schon auf dem ein oder anderen Plateau rumgekrebst und probiert dann mal \u003Cstrong>verschiedenste Ernährungsformen\u003C\u002Fstrong> aus &#8211; in der Hoffnung es geht schneller. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Intermittent Fasting, Low Carb, High Carb, Low Fat &#8211; war alles dabei. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Als sich eine Zeitlang einfach nichts mehr zu tun schien, begab ich mich mal wieder auf \u003Cstrong>Internet-Recherche\u003C\u002Fstrong>. Ich fand aber nur, was ich schon 10 mal gelesen hatte, ausgiebig getestet und für Müll befunden hatte, da es für mich nicht funktionierte.\u003Cstrong> \u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">\u003Cstrong>Doch dann stieß ich wieder auf \u003Ca href=\"\u002Fhigh-speed-diaet\">die HSD\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fstrong>. Im Hinterkopf hatte ich sie schon länger, allerdings schrie „High Speed Diät“ in meinem Kopf auch sofort „Crashdiät“. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">„Willst du das wirklich? Bei deiner letzten Crashdiät hattest du danach das Doppelte wieder drauf“, so meine Gedanken. Letztlich war ich aber einfach \u003Cstrong>viel zu neugierig\u003C\u002Fstrong> und wollte wissen, was da so toll dran sein kann. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>2 Wochen HSD trotz großer Skepsis\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Immernoch skeptisch, was das wohl werden würde, öffnete ich die Datei mit allen wichtigen Infos rund um die HSD und plante meine. Zwei Wochen sollte die HSD dauern und \u003Cstrong>eine Art Mini-Cut\u003C\u002Fstrong> darstellen. Mehr als nicht funktionieren konnte es nicht. Abbrechen hätte ich das Experiment auch jederzeit können, also entschied ich: \u003Cstrong>give it a try\u003C\u002Fstrong>.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch2>Melis Daten vor und nach 2 Wochen HSD\u003C\u002Fh2> \u003Cul> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Alter: 22 Jahre &gt; 23 Jahre\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Größe: 1,68 m\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Gewicht: 73,5 kg auf 71,4 kg\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Körperfettanteil: 23% auf 20%\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003C\u002Ful> \u003Ch2>Kraftwerte nach der HSD\u003C\u002Fh2> \u003Cul> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Kniebeuge + 5 kg\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Bankdrücken gleichbleibend\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Kreuzheben + 5 kg\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Schulterdrücken + 6 kg\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003C\u002Ful> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Am krassesten ging die Leistung bei den \u003Cstrong>Deadhang Pullups\u003C\u002Fstrong> nach oben. Vorher habe ich einen geschafft &#8211; mit Hängen und Würgen. Jetzt kann ich \u003Cstrong>sogar 5 am Stück\u003C\u002Fstrong>!\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>HSD &#8211; ein Programm ohne Verzichtgefühl\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Ich habe wirklich Erfahrung, wenn es um Diäten geht und ich muss sagen: \u003Cstrong>angenehmste Diät ever\u003C\u002Fstrong>. Ich hatte sonst immer das Problem, dass man sich das Essen regelrecht verbieten muss. Das kann ich nicht so leiden, da ich wenigstens das Gefühl haben will, \u003Cstrong>essen zu können, wenn ich das will\u003C\u002Fstrong>.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Ich kann auch nur schlecht damit umgehen, wenn man mir eine halbe Scheibe Vollkornbrot zum Abendessen gibt und man den Belag gefühlt nur einmal drüberziehen darf, damit wenigstens der Geruch dran kommt, aber bloß keine zusätzlichen Kalorien. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Abnehmen ohne Hungern\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Fitness Experts sagt: „Mit komplettem Verzicht tun sich die meisten Menschen leichter.“ Ja, ich gehöre zu diesen Menschen. \u003Cstrong>Allerdings hat es sich gar nicht wie Verzicht angefühlt.\u003C\u002Fstrong> Wenn man mal bedenkt, dass man ständig Gemüse essen könnte.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Das \u003Cstrong>Thema Hunger\u003C\u002Fstrong> war bei der HSD überhaupt \u003Cstrong>kein Problem\u003C\u002Fstrong>. Durch das ganze Eiweiß war ich so voll, dass ich nichts mehr wollte. Und wenn doch, gabs diese kleinen Naschpaprika oder Mini-Tomaten.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Klare Empfehlung der HSD\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Jedem Menschen mit hohem KFA kann ich die \u003Cstrong>HSD nur wärmstens empfehlen\u003C\u002Fstrong>. Verschwendet nicht eure Zeit, wenns doch so viel schneller gehen kann.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Ein Tipp am Rande für guten Schlaf\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Das \u003Cstrong>Magnesium vor dem Schlafen\u003C\u002Fstrong> zu nehmen, kann ich ebenfalls nur wärmstens empfehlen. Ich bin vorher nachts 3-4 mal wach geworden. Mit Magnesium nicht mehr. \u003Cstrong>Wie ich jetzt schlafen kann &#8211; toll!\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Danke, Fitness Experts: Eigenständigkeit statt Abo\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Endlich nimmt mich übermotiviertes Ding mal jemand an die Hand und \u003Cstrong>bringt mir wirklich was bei, ohne mich an ein Abo zu binden\u003C\u002Fstrong>. Sowas würde mir nämlich dauerhaft keine Eigenständigkeit ermöglichen. Danke!!\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Was steht bei mir jetzt an?\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Da Johannes meinen KFA auf ca. 20% schätzt, plane ich die \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Ffitness-experts.de\u002Fsub10-20\">\u003Cstrong>Sub 10\u002F20\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fa> anzugehen. \u003Cstrong>Mein volles Potential ausschöpfen &#8211; das ist das Ziel!\u003C\u002Fstrong> Und weil ich gerne mal eskaliere, habe ich mich zum \u003Cstrong>ToughMudder\u003C\u002Fstrong> angemeldet. Sehr motivierend, denn blamieren wollt ihr euch nicht &#8211; da trainiert ihr lieber mehr ;)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Und jetzt ihr!\u003C\u002Fh3> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Was wäre, wenn das Ende dieses Berichtes auch der \u003Cstrong>Anfang deiner Transformation\u003C\u002Fstrong> wäre? Du bist übergewichtig, pummelig oder man sieht dein Sixpack noch nicht, so wie du es willst? \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Das muss nicht so bleiben!\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Pack dir Musik in die Ohren, zieh deine Sportklamotten an und geh raus, ins Gym oder wo auch immer du so richtig eskalieren kannst. \u003Cstrong>Hau rein!\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Ch3>Meine Fails und Tipps für euch\u003C\u002Fh3> \u003Col> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Trainer in Fitnessstudios bringen euch selten weiter. Kümmert euch selbst um Expertenwissen. Zum Beispiel hier auf\u003C\u002Fspan>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\"> \u003C\u002Fspan>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Science-Fitness\u003C\u002Fspan>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Ausdauertraining in Maßen, nicht in Massen. Mit zu viel Cardio war mein Körper kein Körper mehr &#8211; ich war ein Schwamm. Voll bis obenhin mit Wasser.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Ernährungs-Apps können hilfreich sein, machen aber auch sehr unselbstständig. Lerne besser, wie du eigenständig klar kommst.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Keine zu langen Diäten machen. Eine zu lange Diät mit einem eigentlich angemessenen Defizit kann euren Körper auch an seine Grenzen bringen. Irgendwann könnte wie bei mir der Moment kommen, dass der Körper keinen Spaß mehr an der Kalorienrestriktion hat. Das zeigt er euch dann unmissverständlich :-)\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Kochen für die ganze Familie: Gemeinsam geht es besser. Für alle kochen und mit leichten Abwandlungen arbeiten, motiviert ungemein.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Für den kleinen Fressanfall zwischendurch: Naschtomaten, Naschpaprika, Champignons\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Durchhalten und nicht übertreiben! Langsam ans Ziel zu kommen ist immer besser, als gar nicht anzukommen.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Es gibt keine Entschuldigung, die gut genug ist, sich Tag für Tag Müll reinzustopfen. \u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003Cli style=\"font-weight: 400;\">\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Man kann nicht alles auf einmal ändern, und das ist auch gar nicht schlimm, solange man es erkennt und angeht.\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fli> \u003C\u002Fol> \u003Cp>\u003Cspan style=\"font-weight: 400;\">Grüße,\u003Cbr \u002F> Meli\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fp> \u003Cp>\u003Cstrong>Weiterführende Themen:\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fp> \u003Cul> \u003Cli>Was die HSD ist erfährst du hier: \u003Ca href=\"\u002Fhigh-speed-diaet\">Die High Speed Diät (HSD)\u003C\u002Fa>: \u003Cstrong>&#8222;Maximaler Fettverlust in kürzester Zeit!&#8220;.\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fli> \u003Cli>Willst du ebenfalls einen Erfahrungsbericht veröffentlichen, um andere zu Motivieren und mögliche Veränderungen zu zeigen? Schreib uns gerne eine Mail an info[ät]fitladies.de.\u003C\u002Fli> \u003C\u002Ful>","Nachdem Meli schon seit ihrer Kindheit unter ihrem Gewicht und immer wiederkehrenden Rückschlägen zu leiden hatte, ist sie heute stolz: [&hellip;]","2020-11-28T07:56:32","2021-11-29T08:04:45",[12],117,[14,15],154,309,0,"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002FMeli-HSD-0818-1-sw.jpg","","erfolge",null,{"issueNumber":22,"ym":23,"issueDate":24,"coverTitle":25,"coverSub":26,"coverDesc":18,"coverImage":27,"previewCoverImage":28,"manifestUrl":29,"previewPdf":30,"previewPages":31,"pageCount":60,"sections":61},1,"2026-04","April 2026","Training, Ernährung und Gesundheit für die zweite Lebenshälfte"," Abnehmen ab 50, Kollagen, Koffein, Schlaf","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fcover.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fcover-leseprobe.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fmanifest.json","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fsf-magazin-2026-04-leseprobe.pdf",[32,33,34,35,36,37,38,39,40,41,42,43,44,45,46,47,48,49,50,51,52,53,54,55,56,57,58,59],"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-01.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-02.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-03.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-04.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-05.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-06.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-07.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-08.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-09.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-10.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-11.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-12.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-13.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-14.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-15.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-16.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-17.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-18.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-19.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-20.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-21.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-22.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-23.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-24.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-25.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-26.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-27.jpg","\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002Fpreview\u002Fpage-28.jpg",28,[62,82,100,128,151],{"issueNumber":22,"order":63,"slug":64,"type":65,"label":66,"title":67,"subtitle":18,"articleImage":68,"teaserText":70,"teaserParagraphs":71,"wordCount":79,"gating":80,"firstPage":81},2,"abnehmen-ab-50-was-sich-veraendert-hat","eingeordnet","Deep Dive","Abnehmen ab 50: Was sich verändert hat — und was jetzt funktioniert",{"src":69,"alt":67},"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002F02-abnehmen-ab-50-was-sich-veraendert-hat-hero.jpg","Ab der Lebensmitte zeigt sich ein Muster, das viele so erleben: Das Gewicht steigt und steigt. Abnehmen wird immer schwerer. Was früher noch funktioniert hat, bringt jetzt nichts mehr. Fett wandert von Hüften und Oberschenkeln in die Körpermitte. Selbst wenn die Waage stabil bleibt, verschiebt sich langsam das Muskel:Fett-Verhältnis.\n\nDie naheliegende Diagnose ist oft: Stoffwechsel eingebrochen und \"kann man eh nichts dagegen machen\". Doch die Daten sagen etwas anderes. Also einfach noch weniger essen? Nein, das ist zu einfach. In Wirklichkeit hat sich deine Biologie geändert. Die Spielregeln sind nicht mehr dieselben wie vor 30 Jahren. Dein Körper reagiert ab jetzt sensibler, weniger fehlerverzeihend und benötigt ganz präzise die richtigen Inputs. Schauen wir uns an, was genau sich verändert und wie du darauf reagieren solltest.\n\nWarum Kaloriendefizit allein ab 50 nach hinten losgeht\n\nEine vielzitierte Studie der Universität Illinois hat 180 Frauen zwischen 50 und 70 Jahren über ein Jahr begleitet (Beavers et al., 2017). Alle Teilnehmerinnen waren in einem moderaten Kaloriendefizit (500 kcal täglich) und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: nur Diät, Diät plus Ausdauertraining, Diät plus Krafttraining.\n\nDas Ergebnis, aufgeschlüsselt per DXA-Körperzusammensetzungsmessung:\n\nNur Diät: 6,6 kg Gewichtsverlust im Schnitt — klingt gut. Aber davon waren rund 2,2 kg Muskelmasse (ein Drittel) und nur 4,4 kg Fettgewebe. Ein Drittel des „Erfolgs\" war in Wirklichkeit der Abbau von genau dem Gewebe, das den Grundumsatz erhält. Entsprechend sank dieser messbar. Das heißt: Diese Frauen bräuchten nach der Diät noch weniger Kalorien als vorher, um ihr neues, niedrigeres Gewicht zu halten.\n\nDiät + Ausdauer: Der Gesamtgewichtsverlust war nur marginal größer als bei Nur-Diät. Entscheidend: Der Muskelverlust bewegte sich auf demselben Niveau wie in der Nur-Diät-Gruppe — etwa 2 kg. Laufen, Radfahren oder Schwimmen verbrennen Kalorien, aber sie liefern keinen ausreichenden Stimulus für Muskelerhalt. Der Reiz, den Muskeln brauchen, um nicht abgebaut zu…",[72,73,74,75,76,77,78],"Ab der Lebensmitte zeigt sich ein Muster, das viele so erleben: Das Gewicht steigt und steigt. Abnehmen wird immer schwerer. Was früher noch funktioniert hat, bringt jetzt nichts mehr. Fett wandert von Hüften und Oberschenkeln in die Körpermitte. Selbst wenn die Waage stabil bleibt, verschiebt sich langsam das Muskel:Fett-Verhältnis.","Die naheliegende Diagnose ist oft: Stoffwechsel eingebrochen und \"kann man eh nichts dagegen machen\". Doch die Daten sagen etwas anderes. Also einfach noch weniger essen? Nein, das ist zu einfach. In Wirklichkeit hat sich deine Biologie geändert. Die Spielregeln sind nicht mehr dieselben wie vor 30 Jahren. Dein Körper reagiert ab jetzt sensibler, weniger fehlerverzeihend und benötigt ganz präzise die richtigen Inputs. Schauen wir uns an, was genau sich verändert und wie du darauf reagieren solltest.","Warum Kaloriendefizit allein ab 50 nach hinten losgeht","Eine vielzitierte Studie der Universität Illinois hat 180 Frauen zwischen 50 und 70 Jahren über ein Jahr begleitet (Beavers et al., 2017). Alle Teilnehmerinnen waren in einem moderaten Kaloriendefizit (500 kcal täglich) und wurden in drei Gruppen aufgeteilt: nur Diät, Diät plus Ausdauertraining, Diät plus Krafttraining.","Das Ergebnis, aufgeschlüsselt per DXA-Körperzusammensetzungsmessung:","Nur Diät: 6,6 kg Gewichtsverlust im Schnitt — klingt gut. Aber davon waren rund 2,2 kg Muskelmasse (ein Drittel) und nur 4,4 kg Fettgewebe. Ein Drittel des „Erfolgs\" war in Wirklichkeit der Abbau von genau dem Gewebe, das den Grundumsatz erhält. Entsprechend sank dieser messbar. 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Hinzu kommt der spürbare Puls-Kick nach einer grossen Dosis — das fühlt sich nach Belastung an, und von dort ist es gedanklich nur ein kurzer Weg zu \"schadet dem Herzen\".\n\nAuch die Fachlogik klingt zunächst plausibel. Koffein blockiert den Adenosin-Rezeptor und regt das zentrale Nervensystem an. Gleichzeitig hat es eine ausgesprochen variable Halbwertszeit von 1,5 bis 9,5 Stunden (Antonio et al., 2024). Wer langsam metabolisiert, spürt die Wirkung stundenlang — und deutet jedes Herzklopfen als Warnsignal. Nachvollziehbar, aber eben nicht gleichbedeutend mit Schaden.\n\nDehydriert Koffein? Nein — nicht in moderaten Mengen\n\nDer narrative Review von Antonio et al. (2024) im Journal of the International Society of Sports Nutrition räumt mit dem Dehydrations-Mythos ziemlich klar auf (Antonio et al., 2024). Moderate Tagesdosen von etwa 250–300 mg (rund 3 mg\u002Fkg, drei Tassen Kaffee) erhöhen bei Gewohnheitstrinkern das Urinvolumen nicht. Eine akute diuretische Wirkung setzt erst ab 500 mg oder mehr ein, entsprechend ≥6 mg\u002Fkg — das ist also erst bei 6 Tassen und mehr der Fall.\n\nDie zentrale Arbeit dazu ist eine Meta-Analyse von Zhang et al. (2015) über 16 Studien bei regelmässig trainierenden Erwachsenen: Bei einer medianen Aufnahme von 300 mg Koffein fand sich kein Dehydrationseffekt (Zhang et al., 2015). Killer et al. gingen noch einen Schritt weiter — sie verglichen 3–6 Tassen Kaffee pro Tag direkt mit reinem Wasser und fanden eine praktisch identische Hydrationswirkung (Killer et al., 2014). Kaffee zählt also zur Flüssigkeitsbilanz, er zieht sie nicht…",[92,93,94,95,96,97,98],"Zwei Vorwürfe in einem Satz: Die Tasse Kaffee entwässere dich und setze deinem Herzen zu. Klingt nach einem Doppelschlag, der Koffein endgültig ins Reich der Sünden verbannt. 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(2024) im Journal of the International Society of Sports Nutrition räumt mit dem Dehydrations-Mythos ziemlich klar auf (Antonio et al., 2024). Moderate Tagesdosen von etwa 250–300 mg (rund 3 mg\u002Fkg, drei Tassen Kaffee) erhöhen bei Gewohnheitstrinkern das Urinvolumen nicht. Eine akute diuretische Wirkung setzt erst ab 500 mg oder mehr ein, entsprechend ≥6 mg\u002Fkg — das ist also erst bei 6 Tassen und mehr der Fall.","Die zentrale Arbeit dazu ist eine Meta-Analyse von Zhang et al. (2015) über 16 Studien bei regelmässig trainierenden Erwachsenen: Bei einer medianen Aufnahme von 300 mg Koffein fand sich kein Dehydrationseffekt (Zhang et al., 2015). Killer et al. gingen noch einen Schritt weiter — sie verglichen 3–6 Tassen Kaffee pro Tag direkt mit reinem Wasser und fanden eine praktisch identische Hydrationswirkung (Killer et al., 2014). 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Sie speichern und geben Energie bei Dehnungs-Verkürzungs-Zyklen ab und übertragen die Muskelkraft auf den Knochen. Krafttraining steigert die Kollagensynthese in menschlichen Sehnen (Miller et al., 2005) — nicht nur lokal, sondern systemisch, bis hin zur Haut (Nishikori et al., 2023).\n\nSkelettmuskulatur besteht dagegen nur zu etwa 5 % aus Kollagen (Gillies et al., 2011). Das ist ein entscheidender Punkt für die Interpretation der Ergebnisse.\n\n22 Athletinnen, 8 Wochen, Triple-Blind\n\nNulty und Erskine (Nulty et al., 2025) untersuchten 22 prämenopausale Feldhockey-Athletinnen (Durchschnittsalter 37 Jahre) über 8 Wochen. Alle absolvierten 3x\u002FWoche exzentrisches Krafttraining.\n\nKollagengruppe: 30 g hydrolysiertes Kollagen + 500 mg Vitamin C vor dem Training.\n\nPlacebo: Kalorisch abgestimmtes Maltodextrin + Vitamin C.\n\nDie Ergebnisse: Sehnen ja, Muskeln nein\n\nWas bei allen gleich war:\n\nMaximalkraft stieg um 14 % (892 auf 1.011 N) Muskeldicke des Vastus lateralis stieg um 5 % Sprungleistung veränderte sich nicht\n\nKein Unterschied zwischen den Gruppen bei Kraft und Muskelgröße. Das ist erwartbar — wenn Muskeln nur 5 % Kollagen enthalten, wäre es überraschend, wenn Kollagen-Supplementierung den Muskelaufbau beeinflusst.\n\nWas bei der Kollagengruppe besser war:\n\nQuerschnittsfläche der Patellasehne: +4,3 % vs. +1,8 % Placebo (p = .014) Maximale Kraftentwicklungsrate (pRFD): +28 % vs. +17 % Placebo (p = .039)\n\nDie Sehnen der Kollagengruppe wuchsen also stärker und die Kraftentwicklungsgeschwindigkeit nahm deutlicher zu.\n\nDer Elefant im Raum: Protein vs. Kollagen\n\nHier liegt das größte Problem der aktuellen Kollagenforschung — und diese Studie ist da keine Ausnahme.",[109,110,111,112,113,114,115,116,117,118,119,120,121,122,123,124,125],"Kollagen ist eines der meistverkauften Supplements im Fitnessbereich. Die Versprechen reichen von besserer Haut über gesunde Gelenke bis zu stärkeren Sehnen. Aber was sagt die Forschung wirklich? Eine aktuelle Studie liefert interessante Ergebnisse — und macht gleichzeitig die Grenzen der bisherigen Evidenz deutlich.","Sehnen bestehen fast komplett aus Kollagen","Zum Verständnis: Sehnen sind zu 60–85 % aus Kollagen aufgebaut (Kjaer, 2004). Sie speichern und geben Energie bei Dehnungs-Verkürzungs-Zyklen ab und übertragen die Muskelkraft auf den Knochen. Krafttraining steigert die Kollagensynthese in menschlichen Sehnen (Miller et al., 2005) — nicht nur lokal, sondern systemisch, bis hin zur Haut (Nishikori et al., 2023).","Skelettmuskulatur besteht dagegen nur zu etwa 5 % aus Kollagen (Gillies et al., 2011). Das ist ein entscheidender Punkt für die Interpretation der Ergebnisse.","22 Athletinnen, 8 Wochen, Triple-Blind","Nulty und Erskine (Nulty et al., 2025) untersuchten 22 prämenopausale Feldhockey-Athletinnen (Durchschnittsalter 37 Jahre) über 8 Wochen. 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Die Logik: Protein liegt schwer im Magen, und beim Laufen rächen sich Verdauungsprobleme besonders schnell. Magen-Darm-Beschwerden betreffen 30–90 % aller Läufer (de et al., 2014) — das ist kein Randproblem.\n\nAber ist die Angst vor Pre-Run-Protein berechtigt? Eine aktuelle klinische Studie hat genau das getestet.\n\nDas Setup\n\nShaw und Kollegen (Shaw et al., 2026) ließen 13 Freizeitläufer (acht Frauen, fünf Männer) einen 10-km-Lauf auf dem Laufband absolvieren — bei 85 % ihres Wettkampftempos. Das ist submaximal, aber nah genug an der Realität, dass Verdauungsprobleme relevant werden.\n\n60 Minuten vor dem Lauf bekamen die Teilnehmer einen Shake. In einem Crossover-Design durchlief jeder Teilnehmer beide Bedingungen:\n\nNiedrig-Protein (LP): 0,15 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + Kohlenhydrate Moderat-Protein (MP): 0,4 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + dieselbe Kohlenhydratmenge\n\nDa die Kohlenhydrate identisch gehalten wurden, hatte der MP-Shake mehr Gesamtkalorien. Das ist ein bewusster Kompromiss: Man wollte den ergogenen Kohlenhydrat-Effekt konstant halten, kann aber nicht ausschließen, dass die zusätzliche Energie an sich einen Einfluss hat.\n\nGI-Symptome wurden per Fragebogen erfasst (vor Shake, 60 Minuten nach Shake, nach Lauf), Völlegefühl per visueller Analogskala, Blutzucker per Kapillarblutprobe.\n\nDie Ergebnisse\n\nVier zentrale Befunde:\n\n1. GI-Symptome nahmen beim Laufen zu — unabhängig vom Protein. In beiden Bedingungen stiegen die Symptome zwischen Nüchternzustand und Lauf. Aber der Proteingehalt hatte keinen Einfluss auf die Gesamtsymptomatik (p = 0,85).\n\n2. Der einzige Unterschied: Blähungen. Die MP-Bedingung führte zu stärkerem Blähgefühl während des Laufs (1,23 vs. 0,54 auf der Skala; p = 0,03). Alle anderen Symptome — Übelkeit, Krämpfe, Durchfall, Sodbrennen — unterschieden sich nicht.\n\n3. Kein Unterschied im Blutzucker. Beide Shakes führten 30 Minuten nach dem Trinken zu einem Blutzuckeranstieg, aber es gab keinen Unterschied zwischen den Dosen (p = 0,20). Die Hypothese, dass Protein die Blutzuckerregulation verbessern könnte (Gunnerud et al., 2013), bestätigt sich hier nicht.",[136,137,138,139,140,141,142,143,144,145,146,147,148],"Viele Läufer meiden Protein vor dem Training. Die Logik: Protein liegt schwer im Magen, und beim Laufen rächen sich Verdauungsprobleme besonders schnell. Magen-Darm-Beschwerden betreffen 30–90 % aller Läufer (de et al., 2014) — das ist kein Randproblem.","Aber ist die Angst vor Pre-Run-Protein berechtigt? Eine aktuelle klinische Studie hat genau das getestet.","Das Setup","Shaw und Kollegen (Shaw et al., 2026) ließen 13 Freizeitläufer (acht Frauen, fünf Männer) einen 10-km-Lauf auf dem Laufband absolvieren — bei 85 % ihres Wettkampftempos. Das ist submaximal, aber nah genug an der Realität, dass Verdauungsprobleme relevant werden.","60 Minuten vor dem Lauf bekamen die Teilnehmer einen Shake. In einem Crossover-Design durchlief jeder Teilnehmer beide Bedingungen:","Niedrig-Protein (LP): 0,15 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + Kohlenhydrate Moderat-Protein (MP): 0,4 g Whey\u002Fkg Körpergewicht + dieselbe Kohlenhydratmenge","Da die Kohlenhydrate identisch gehalten wurden, hatte der MP-Shake mehr Gesamtkalorien. Das ist ein bewusster Kompromiss: Man wollte den ergogenen Kohlenhydrat-Effekt konstant halten, kann aber nicht ausschließen, dass die zusätzliche Energie an sich einen Einfluss hat.","GI-Symptome wurden per Fragebogen erfasst (vor Shake, 60 Minuten nach Shake, nach Lauf), Völlegefühl per visueller Analogskala, Blutzucker per Kapillarblutprobe.","Die Ergebnisse","Vier zentrale Befunde:","1. GI-Symptome nahmen beim Laufen zu — unabhängig vom Protein. In beiden Bedingungen stiegen die Symptome zwischen Nüchternzustand und Lauf. Aber der Proteingehalt hatte keinen Einfluss auf die Gesamtsymptomatik (p = 0,85).","2. Der einzige Unterschied: Blähungen. Die MP-Bedingung führte zu stärkerem Blähgefühl während des Laufs (1,23 vs. 0,54 auf der Skala; p = 0,03). Alle anderen Symptome — Übelkeit, Krämpfe, Durchfall, Sodbrennen — unterschieden sich nicht.","3. Kein Unterschied im Blutzucker. Beide Shakes führten 30 Minuten nach dem Trinken zu einem Blutzuckeranstieg, aber es gab keinen Unterschied zwischen den Dosen (p = 0,20). Die Hypothese, dass Protein die Blutzuckerregulation verbessern könnte (Gunnerud et al., 2013), bestätigt sich hier nicht.",299,22,{"issueNumber":22,"order":152,"slug":153,"type":154,"label":155,"title":156,"subtitle":18,"articleImage":157,"teaserText":159,"teaserParagraphs":160,"wordCount":79,"gating":80,"firstPage":172},6,"schlaf-das-staerkste-werkzeug-das-du-nicht-kaufen-kannst","archiv","Habit des Monats","Schlaf — das stärkste Werkzeug, das du nicht kaufen kannst",{"src":158,"alt":156},"\u002Fimages\u002Fmagazin\u002F2026-04\u002F06-schlaf-das-staerkste-werkzeug-das-du-nicht-kaufen-kannst-hero.jpg","Es gibt ein Werkzeug für Gewicht, Herz und Kopf, das nichts kostet, keine Nebenwirkungen hat und in fast jeder Studie besser abschneidet als das, was man dafür kaufen kann. Schlaf.\n\nWas Schlaf eigentlich macht\n\nNedeltcheva hat zehn übergewichtige Erwachsene zweimal in ein Kaloriendefizit gesetzt — einmal bei 8,5 Stunden, einmal bei 5,5 Stunden Schlaf, bei identischer Ernährung (Nedeltcheva et al., 2010). Nach zwei Wochen hatten beide Gruppen rund 3kg abgenommen. So weit alles gleich.\n\nUnterschiedlich war, woraus die 3kg bestanden. Bei gutem Schlaf gingen 1,4kg Fett und 1,5kg fettfreie Masse weg. Bei Kurzschlaf: 0,6kg Fett und 2,4kg fettfreie Masse. Der Körper opfert Muskel statt Fett, wenn Schlaf knapp wird.\n\nIdentisches Defizit, unterschiedlicher Schlaf\n\nZwei Gruppen, 14 Tage, gleiches Essen, gleiches Defizit:\n\n8,5h Schlaf: 1,4kg Fett verloren, 1,5kg fettfreie Masse 5,5h Schlaf: 0,6kg Fett, aber 2,4kg fettfreie Masse\n\nBei Kurzschlaf kommen rund 80% des Gewichtsverlusts aus der Muskulatur.\n\nHerz und Mortalität. Hier wird es interessant, weil die Studie mit dem klassischen Narrativ bricht, man müsse nur möglichst lange schlafen. Windred und Kollegen haben 88.975 UK-Biobank-Teilnehmer eine Woche lang mit Akzelerometer am Handgelenk gemessen und dann sieben Jahre nachverfolgt (Windred et al., 2024). Ergebnis: Nicht wie lang jemand schläft, sondern wie regelmässig, war der stärkere Prädiktor. Die unregelmässigsten 5% hatten ein um 53% erhöhtes Gesamtmortalitätsrisiko und ein um 88% erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Auch nach Adjustierung für Schlafdauer blieb der Effekt. Umgekehrt verlor die Dauer ihre Bedeutung, sobald man für Regelmässigkeit adjustierte.\n\nHeisst: Wer jede Nacht sechs Stunden schläft, aber immer zur gleichen Zeit, fährt besser als wer mal sieben und mal fünf bekommt.\n\nUnd dann der Kopf. Sabia hat 7.959 britische Staatsbedienstete über 25Jahre begleitet (Sabia et al., 2021). Wer mit 50 sechs Stunden oder weniger schlief, hatte ein um 22% erhöhtes Demenzrisiko; mit 60 waren es 37%; wer dauerhaft kurz schlief, landete…",[161,162,163,164,165,166,167,168,169,170,171],"Es gibt ein Werkzeug für Gewicht, Herz und Kopf, das nichts kostet, keine Nebenwirkungen hat und in fast jeder Studie besser abschneidet als das, was man dafür kaufen kann. Schlaf.","Was Schlaf eigentlich macht","Nedeltcheva hat zehn übergewichtige Erwachsene zweimal in ein Kaloriendefizit gesetzt — einmal bei 8,5 Stunden, einmal bei 5,5 Stunden Schlaf, bei identischer Ernährung (Nedeltcheva et al., 2010). Nach zwei Wochen hatten beide Gruppen rund 3kg abgenommen. So weit alles gleich.","Unterschiedlich war, woraus die 3kg bestanden. Bei gutem Schlaf gingen 1,4kg Fett und 1,5kg fettfreie Masse weg. Bei Kurzschlaf: 0,6kg Fett und 2,4kg fettfreie Masse. Der Körper opfert Muskel statt Fett, wenn Schlaf knapp wird.","Identisches Defizit, unterschiedlicher Schlaf","Zwei Gruppen, 14 Tage, gleiches Essen, gleiches Defizit:","8,5h Schlaf: 1,4kg Fett verloren, 1,5kg fettfreie Masse 5,5h Schlaf: 0,6kg Fett, aber 2,4kg fettfreie Masse","Bei Kurzschlaf kommen rund 80% des Gewichtsverlusts aus der Muskulatur.","Herz und Mortalität. Hier wird es interessant, weil die Studie mit dem klassischen Narrativ bricht, man müsse nur möglichst lange schlafen. Windred und Kollegen haben 88.975 UK-Biobank-Teilnehmer eine Woche lang mit Akzelerometer am Handgelenk gemessen und dann sieben Jahre nachverfolgt (Windred et al., 2024). Ergebnis: Nicht wie lang jemand schläft, sondern wie regelmässig, war der stärkere Prädiktor. Die unregelmässigsten 5% hatten ein um 53% erhöhtes Gesamtmortalitätsrisiko und ein um 88% erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Auch nach Adjustierung für Schlafdauer blieb der Effekt. Umgekehrt verlor die Dauer ihre Bedeutung, sobald man für Regelmässigkeit adjustierte.","Heisst: Wer jede Nacht sechs Stunden schläft, aber immer zur gleichen Zeit, fährt besser als wer mal sieben und mal fünf bekommt.","Und dann der Kopf. Sabia hat 7.959 britische Staatsbedienstete über 25Jahre begleitet (Sabia et al., 2021). 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High Speed Diät Dauer: 2x 14 Tage, mit 2-wöchiger Pause Ergebnis: -4,5 kg [&hellip;]","2025-07-25T14:59:35","2025-07-30T10:54:08",[12],[191,15],143,"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002Fsarah_hsd_b.jpg",{"id":194,"slug":195,"title":196,"excerpt":197,"date":198,"modified":199,"categories":200,"tags":201,"featured_media":16,"featured_image_url":203,"featured_image_alt":18,"primary_category_slug":19,"seo_description":20,"sources":20},241720,"katja-hsd","Katja&#8217;s HSD, -20 kg: sich wieder gesund und wohl in der eigenen Haut fühlen","Katja hat 2 Runden mit der High Speed Diät (HSD) absolviert und hat dabei 18 kg abgenommen (von 90 kg [&hellip;]","2021-09-02T10:40:57","2025-12-09T16:07:34",[12],[202,15],153,"https:\u002F\u002Fwzjqouafgfqbutjwmjir.supabase.co\u002Fstorage\u002Fv1\u002Fobject\u002Fpublic\u002Fsf-uploads\u002Fkatja_HSD.jpg",{"count":22,"comments":205},[206],{"id":207,"author":208,"date":209,"content":210,"replies":211},2437883,"Kim","2019-05-15T09:30:39+00:00","Erst einmal meinen aller größten Respekt an Meli!\n\nEcht wahnsinn was sie geleistet hat und auch sehr Motivierend.\nich fange auch nächste woche mit meiner Diät an, und da werde ich sicher oft an Meli denken.\nDanke für dieses tolle Beispiel!\nGLG\nKim",[],1777713865582]